Die Ergebnisse

Erreichte TV-Zuschauer:
10 Millionen +

Kurze Beschreibung

In Deutschland fallen im Durchschnitt 65 Plastiktüten pro Einwohner und Jahr an. Um ein Zeichen gegen die Verwendung von Einwegplastiktüten zu setzen, startete die Stiftung Naturschutz im Juli 2014 eine berlinweite Aktion mit dem Titel „Berlin tüt was“. Ziel war es, die unvorstellbar große Zahl an Plastiktüten öffentlichkeitswirksam darzustellen und ein einprägsames Bild bei den Verbrauchern zu hinterlassen. 

Die Lösung

Guinness World Records verwandelte die Ideen und Ziele der Stiftung Naturschutz in ein einzigartiges Rekordevent. Die Berliner wurden per Radio und übers Internet aufgerufen, ihre Einwegplastiktüten an eingerichteten Sammelstellen gegen eine Mehrweg-Kampagnentasche einzutauschen. Auf diese Weise konnten 30.000 Plastiktüten gesammelt werden, die anschließend von Helfern zu einer 9km langen Plastiktüten-Kette zusammengeknotet wurden. Im Rahmen eines Umweltfestes hielten 3.000 Menschen die Kette und bildeten auf dem Tempelhofer Feld ein riesiges Ausrufezeichen. Die anwesende Rekordrichterin bestätigte den neuen Weltrekord für die „Längste Kette aus Plastiktüten“.  

Große Tageszeitungen berichteten über die Veranstaltungen genauso wie nationale Fernsehformate und durch die Beteiligung von Mitgliedern des Berliner Abgeordnetenhauses erhielt das Thema Einwegplastiktüten sogar Einzug in die Berliner Politik.

Nach monatelanger Vorbereitung ist der Weltrekord ein wunderbarer Erfolg, mit dem die Berlinerinnen und Berliner ein wichtiges Signal an die Politik und den Handel senden: Plastiktüten sind ein gewaltiges Problem und vollkommen überflüssig

— Sylke Freudenthal, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Berlin